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Was kommt nach der Cloud? - Fog Computing!

Die Cloud als IT-Konzept ist akzeptiert und wird nun immer breiter genutzt. Die Entwicklung geht aber weiter. Für das Internet of Things (IoT) braucht es die Cloud - aber auch neue Wege. Cicso nennt sie Fog, IBM Edge...

 

Cloud Computing

Cloud-Computing wird auch in den nächsten Jahren noch sehr stark wachsen - das wird wohl niemand so recht verneinen. Es gibt sogar stimmen die meinen, in ein paar Jahren wird alles "in der Cloud" sein. Ich wage hier mal keine Prognosen - es wird wohl ein Mittelweg sein...

 

Fog Computing 

Im Mai 2014 ist im The Wall Street Journal ein Artikel mit dem Namen "Forget 'the Cloud'; 'the Fog' Is Tech's Future" erschienen. Der Autor Christopher Mims beschreibt darin, dass das Problem am Konzept "alles in die Cloud" in der Realiät immer noch die Bandbreite der Netzwerke sein wird. Je mehr Geräte Cloud-Connected sind desto mehr Daten müssen von und in die Cloud geladen werden. Die Geräte und Prozessoren in den Geräten werden aber ebenfalls immer leistungsfähiger. Genau diese Power möchte Fog Computing nutzen und Daten die nur für ein bestimmtes Gerät nötig sind auch gleich dort speichern und verarbeiten.

 

Wie "Cloud" damals als Metapher für "da oben - weg von mir - entfernt" in Mode kam, soll der "Nebel" eben das "überall um mich herum" Symbolisieren. Als das Wort Cloud aufkam war das dahinter stehende Konzept nichts neues. Rechenzentren gab es schon lange vorher - vor der PC Ära waren Zentral-Computer sogar das einzige was es gab. Genauso soll die Bezeichnung Fog auch nur ein neue Bezeichnung für all die Computer sein die uns bereits heute umgeben.

 

Edge Computing

Wenn Analysten und Manager bei IBM sich Gedanken für die Evolution, über den nächsten Schritt der IT machen, sprechen sie von Edge Computing. Der Begriff (übersetzt Rand) soll die Stelle kennzeichnen an der das Internet mit der realen Welt verbunden wird. Dort wo grosse Speicher und schnelle Rechner stehen ist die Cloud - und am Rand sind die kleinen mit Sensoren ausgestatteten Geräte wie Smartphones, Notebooks, Drucker, Kameras usw. Sie verbinden unsere Wirklichkeit mit dem Internet. Ziel der neuen Konzepte soll nun sein die Geräte am Rand (oder eben im Nebel) intelligenter zu machen - so dass Kommunikation nicht nur von und zu der Cloud sondern wo sinnvoll wieder unter den Geräten selbst stattfindet. Updates sollen z.B. von einer Überwachungskamera an die Umliegenden Geräte gesendet werden statt dass alle Geräte die gleichen Daten von der Cloud holen.

 

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